Seite 17 - ht junior 1-2012 vorschau

Basic HTML-Version

handballtraining
JUNIOR
1/12
Technik
17
T
SCHRITT
Werfen aus unterschiedlichen
Laufrichtungen
Auf den Halbpositionen 10 bis 11 Meter vor dem Tor ein Hin-
dernis (z. B. senkrecht aufgestellte Turnmatte oder auch
mehrere Hütchen) aufstellen. Die Spieler passen zum An-
spieler, laufen dann links oder rechts am Hindernis vorbei,
werden angespielt und werfen von einer Abwurfmarkierung
auf das Tor.
Wichtig:
Das Umlaufen immer aus einer Lauftäuschung in
die entgegengesetzte Richtung (Bild 1) heraus beginnen!
D-Jugendliche
wenden Technikvarianten
gegnerabhängig an
Schon fortgeschrittene E-Jugendliche können den Schlag-
wurf aus dem Lauf (ohne Stemmschritt) erlernen. Spätes-
tens im D-Jugend-Alter solltet Ihr dann – vorausgesetzt, die
Kinder beherrschen die Grundtechnik des Schlagwurfs mit
Stemmschritt – Technikvarianten schulen (siehe Bilder
rechts).
Gleichzeitig kann der Schlagwurf auch im Rahmen des
Spiels 1 gegen 1 als Wurf- und Passtäuschung (mit nachfol-
gendem Durchbruch) eingesetzt werden.
Die Spieler sollten jetzt zunehmend lernen, den Gegenspie-
ler gezielt zu beobachten und Technikvarianten des Schlag-
wurfs gegnerabhängig anzuwenden.
Beispiel:
Wenn der Gegenspieler auf meiner Wurfarmseite
blockt, werfe ich zur Wurfarm
gegen
seite an ihm vorbei!
Natürlich muss das Gegnerverhalten anfangs eingeschränkt
werden, sonst würden wir die Spieler überfordern.
Hüfthoch
Wurfarmgegenseite
1. Schlagwurfvarianten für Geübte erlernen
(hüfthoch, zur Wurfarmgegenseite)
2. Schlagwurf als Wurf- und Passtäuschung
3. Technikvarianten gegnerabhängig anwenden
4. Schlagwurfvariationen in einfachen Grund-
spielen anwenden
BITTE BEACHTE!